Es lassen sich fünf Gestaltungsprinzipien für die Bewertung der (beruflichen) Kompetenz einer Person erkennen. Die Kompetenz wird auf der Grundlage dessen beurteilt, was jemand tatsächlich tut, d. h. anhand seines Verhaltens.
Gehen Sie davon aus, dass Sie realistische Aufgabensituationen/Kontexte einer qualifizierten Fachkraft widerspiegeln.
Beziehen Sie verschiedene Experten ein (Kommilitonen, Kollegen, Vorgesetzte, Kunden, Lehrer).
Kombinieren Sie Informationen aus verschiedenen Testzeitpunkten (vorzugsweise über einen längeren Zeitraum) und verschiedenen Testmethoden. Zum Beispiel Erzählungen, qualitativer Input, Selbsteinschätzungen und Expertenurteile.
Kombinieren Sie formative und summative Beurteilungen. Eine Bewertung ist Teil des Lernprozesses und ohne Feedback gibt es keine Beurteilung.
Legen Sie einen klaren Standard fest und beschreiben Sie, was Sie als Minimum sehen wollen. Benennen Sie ggf. Bewertungsstufen.